PRAXISBÜCHER ZU KULTURMANAGEMENT

The (fr)agile Orchestra – Empowerment Strategies for Orchestras

The Corona pandemic has shown how fragile orchestras can be. On the other hand, the pandemic has brought forth a boost of creative alternatives to upkeep operations under new physically distanced conditions and online. The pandemic has therefore also shown how agile orchestras can be. But what are the lessons learned from all the challenges of the pandemic? What are new structural approaches for musicians and management to rethink orchestral organizations for the future? All of the authors in this book are specialists in their fields. Together, we look at those aspects that can help orchestras in the post-pandemic “new normal” to take a breath of fresh air and and rethink their operations.

Herausgeber: Gerald Mertens, Edition Das Orchester
Beitrag Irene Knava: The Quality Orchestra

O-TÖNE ZU AUDIENCING DIVERSITY 4.0

Das Arbeitsbuch ist übersichtlich, abwechslungsreich und motivierend gestaltet, sodass der Spirit der Partizipation und Co-Kreation auch visuell spürbar ist. Die Grafiken und Checklisten erleichtern die Umsetzung in der Praxis sehr. Zu den unterschiedlichen Themen werden jeweils aktuelle Studien im Überblick erklärt und mit praxisnahen Beispielen und Handlungsanleitung sowie Übungen ergänzt. Die Praxistipps sind dabei besonders erfolgsversprechend.

“Audiencing Diversity 4.0” ist eine äußert kurzweilige und sehr praxisnahe Handlungsanleitung für alle Mitarbeiter*innen in Kulturorganisationen. Auf knapp 300 Seiten erhalten die Leser*innen nicht nur einen kompakten Überblick zu den wichtigsten Studien und Zugängen im Bereich Audiencing, sondern auch konkrete Empfehlungen und Übungen zur Umsetzung in der Praxis. Die zahlreichen Praxisbeispiele und anschaulichen Grafiken geben Denkanstöße für die eigene Arbeit. Insbesondere in Zeiten einer umfassenden Krise der Kulturlandschaft sind diese praktischen Tipps zu den zentralen Herausforderungen der Branche besonders hilfreich, um neue Chancen zu erschließen. Das Handbuch ist daher als “essential reading” zu sehen und für alle im Kultursektor gerade jetzt besonders zu empfehlen. Lesen Sie die ganze Rezension auf Kulturmanagement.net

Seit 2009 ist Irene Knava als Autorin und Unternehmerin unterwegs. Ihre Mission ist auf die Optimierung der Wirkung von Kulturbetrieben ausgerichtet: Professionelle Führung, nachhaltige Publikumsentwicklung und -ansprache sowie Qualitätsmanagement sind wesentliche Stichworte. In ihrem neuesten Buch, welches an die intensiven Praxiserfahrungen der vergangenen Jahre anknüpft, stellt Irene Knava Diversität und Digitalisierung in den Mittelpunkt. In den USA und Großbritannien sind das schon länger wichtige Themen für Kulturbetriebe, in Deutschland beginnt das Bewusstsein erst langsam zu wachsen. Wie bereits in den früheren Publikationen wird das bewährte Prinzip eines Arbeitsbuchs beibehalten. Fragenkataloge, Checklisten, Grafiken und Handlungsanweisungen sollen dem Praktiker eine Hilfestellung geben, die für seinen Kulturbetrieb relevanten Themen und Fragestellungen ganz konkret zu erarbeiten.

Das Buch ist in zwei etwa gleich große Teile gegliedert, die auch in der farblichen Gestaltung deutlich in Pink und Blau abgegrenzt sind. Teil 1 stellt das Publikum in den Mittelpunkt. Insgesamt acht nach Geschlecht, Alter und Migrationshintergrund unterschiedene Besuchertypen helfen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und verschiedenartige Bedürfnisse einzuschätzen. Wie wirken sich Megatrends (Globalisierung, Individualisierung, Flexibilisierung etc.) auf die Kulturnutzung aus? Wie wirkt die Digitalisierung auf Publikum, Personal und Programm, wie auf Kundenbeziehungen und Marketing, auf Produkte und Dienstleistungen, auf Abläufe und Prozesse, auf Organisation, Mitarbeiter und Unternehmenskultur? Ergänzend zu neueren Erkenntnissen der Besucherforschung gibt Knava gute Handlungsanweisungen zum Community Building, zu mehr Diversität und Partizipation im Publikum. Besonders instruktiv sind die Ergebnisse von drei Workshops aus Wien, Berlin und Bochum mit zahlreichen Praxistipps, wie Diversität stärker in Kulturbetrieben verankert werden könnte.

Teil 2 befasst sich mit der Umsetzung und Change-Management. Dabei knüpft die Autorin an ihre Darstellungen zum Qualitäts- und Wirkungsmanagement in Audiencing IIIISO for Culture an. Fragen lauten unter anderem: An welchen Stellen im Betrieb müssen Veränderungen vorgenommen werden, wer ist für die Steuerung verantwortlich? Wiederum besonders hilfreich sind zahlreiche Fragen, wie die Kultureinrichtung mit einzelnen Megatrends konkret umgeht. Wer diese Fragen für sein Orchester oder Konzerthaus einmal durchdekliniert hat, wird anschließend ein völlig neues Unternehmensverständnis entwickeln. Auch für Audiencing 4 gilt: uneingeschränkte Leseempfehlung! Ein Muss für Führungskräfte in Kulturbetrieben. Gerald Mertens, Das Orchester 11/2019

O-TÖNE ZU ISO FOR CULTURE

Wer die ersten beiden Bücher von Irene Knava – Audiencing I und II – gelesen hat, wird auch um die Anschaffung ihres neuesten Buches nicht herumkommen. Wer bislang keines der drei Bücher gelesen hat, sollte sich gleich alle anschaffen. Unbestritten wird Qualitätsmanagement (QM) auch in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Denn wer als Kulturbetrieb ganz überwiegend öffentlich finanziert wird, steht unter steigendem Legitimationsdruck. Kann man dann aber die effiziente Mittelverwendung differenziert belegen, stehen die Chancen für eine breite Akzeptanz bei den politischen Entscheidungsträgern und in der Öffentlichkeit gut. (…) Fazit: Das Buch ist Pflichtlektüre für jede Führungskraft in Kulturbetrieb, -verwaltung und -politik. Gerald Mertens, Chefredakteur von “Das Orchester”

O-TÖNE ZU AUDIENCING II

Kompliment: Der auf den ersten Blick schmale Band enthält jede Menge Information – und auch Innovation! Thomas Schwarzer, Deutscher Bühnenverein, Landesverband Bayern

Das im Jahr 2009 erschienene Buch von Irene Knava mit dem Titel AUDIENCING war eine Offenbarung. (…) Auch das neue Buch ist auf jeden Fall sein Geld wert und gehört unbedingt in die Hände all derjenigen, die in Kulturbetrieben – nicht nur Theatern und Orchestern – Führungsverantwortung tragen. Empfehlung: unbedingt lesen! Gerald Mertens, Das Orchester 3/2015

O-TÖNE ZU AUDIENCING

Was für ein Buch! Es als verantwortlicher Leiter, als Geschäftsführer, Intendant, Marketingleiter eines Theaters oder Orchesters nicht zu lesen, wäre eine strafbare Unterlassung. Daher: Unbedingte Leseempfehlung! Gerald Mertens, Chefredakteur von “Das Orchester”

Dieses Buch ist ein profundes, auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen basierendes Praxis-Handbuch zur Publikumsbindung im Theater. Unbedingt empfehlenswert für Kulturschaffende am Theater in all seinen Bereichen, denn letztlich haben alle mit Publikum zu tun. Prof. Dr. Birgit Mandel, Universität Hildesheim, Institut für Kulturpolitik