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Seit November bin ich Partnerin der Aristid Personalberatung mit den Schwerpunkten Personal- und Organisationsentwicklung.

Besucherforschung: Praktische Tipps und Anregungen

9 Dezember, 2019 Veröffentlicht von

Wer ist unser Publikum und wen sprechen wir (noch) nicht an? Wie wird das Publikum auf unsere Institution aufmerksam und welche Kommunikationskanäle funktionieren weniger? Wie zufrieden ist das Publikum mit unseren (Service)angeboten? Welche strategischen Handlungsfelder eröffnen sich uns für die Zukunft? Besucherforschung hilft blinde Flecken zu beseitigen und Hypothesen in faktenbasierte Annahmen zu verwandeln. Sie finden hier einen Überblick wie Sie Besucherforschung von kostenfrei durch Beobachtungen, Strichlisten und vorhandene Studien bis aufwändig durch Befragungen, Fokusgruppen oder das KulMon-Befragungssystem betreiben können.

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10 Tipps für mehr Besucherservice bei Vorderhaus, Kasse und Shop

2 Dezember, 2019 Veröffentlicht von

Ob im Museum oder Theater, bei einem Festival oder Konzertveranstalter – die Menschen mit direkten Besucherkontakten prägen das Erlebnis des Kulturbesuchs ganz entscheidend bzw. machen es durch gute Beratung beim Ticketkauf überhaupt erst möglich. Wenn eine Museumsaufsicht interaktive Stationen nicht bedienen und erklären kann, floppt der Museumsinhalt gewaltig. Und wenn eine Kassenmitarbeiterin nicht weiß was der Inhalt einer Aufführung ist, dann bedeutet das Null Beratung für den/die kaufwillige/n Kulturkonsument*in. Im schlimmsten Fall geht der potentielle Gast ohne ein Ticket erworben zu haben.

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Das Publikum im Zentrum neuer Geschäftsmodelle für Museen

30 Oktober, 2019 Veröffentlicht von

Der von mir sehr geschätzte amerikanische Museumsforscher John H. Falk beschäftigt sich mit Co-Autorin Beverly K. Sheppard im Buch „Thriving In The Knowledge Age“ (2006) mit neuen Geschäftsmodellen für Museen im 21. Jahrhundert. Im Zentrum des von ihnen entwickelten Geschäftsmodells steht das Publikum. Dies ist ein Paradigmenwechsel weg von objektbasierten Institutionen zu besucherorientierten Organisationen, die Bedürfnisse und Erwartungen der Besucher*innen als wesentliche Legitimationsfrage sehen. Welche Veränderungen sollten Kulturbetriebe setzen, um auch in Zukunft für ihr Publikum relevant zu sein?

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Rezension zu „AUDIENCING Diversity 4.0“

28 Oktober, 2019 Veröffentlicht von

Soeben ist eine Rezension zu AUDIENCING DIVERSITY 4.0 von Gerald Mertens in „Das Orchester“ (11/2019) erschienen: „Seit 2009 ist Irene Knava als Autorin und Unternehmerin unterwegs. Ihre Mission ist auf die Optimierung der Wirkung von Kulturbetrieben ausgerichtet: Professionelle Führung, nachhaltige Publikumsentwicklung und -ansprache sowie Qualitätsmanagement sind wesentliche Stichworte. In ihrem neuesten Buch, welches an die intensiven Praxiserfahrungen der vergangenen Jahre anknüpft, stellt Irene Knava Diversität und Digitalisierung in den Mittelpunkt.

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Museum für Besucher*innen – Holen Sie sich jetzt Ihr Zertifikat!

16 Oktober, 2019 Veröffentlicht von

Besucherinnen und Besucher sind die wichtigsten Stakeholder des Museums. Für sie werden Ausstellungen kuratiert und aufbereitet, Vermittlungsprogramme zusammengestellt und Veranstaltungen konzipiert. Aber wie geht es den Besucherinnen und Besuchern im Museum? Finden sie sich zurecht? Werden ihre Fragen beantwortet? Was fehlt ihnen und womit sind sie gar nicht einverstanden?

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Pimp your Profile! Audience Development zwischen Diversität und Digitalisierung

9 Oktober, 2019 Veröffentlicht von

Durch die Veränderungsimpulse der Diversität und des Digitalen Wandels ist es notwendig, dass Kulturbetriebe neue Strukturen für und vor allem mit einem neuen Publikum bauen. Das bedeutet, dass auch Audience Development sich verändert: Durch Partizipation und Teilhabe findet eine Entwicklung hin zu Community Building statt. „The challenge is not whether to build communities or audiences but how to build communities and audiences together.” (Borwick 2012: 8)

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Strukturiertes Beschwerdemanagement schafft Besucherzufriedenheit

2 Oktober, 2019 Veröffentlicht von

Eine Kundin kommt an die Kasse und beschwert sich über die schlechte Sicht, das Programm oder einen suboptimalen Service. Vielleicht schreibt sie auch einen Brief, eine E-Mail oder ruft an. Normalerweise dauern solche Gespräche ziemlich lange, werden von Mitarbeiter*innen als unangenehm empfunden und die Kundin verlässt oftmals unzufrieden die Kasse. Oder sie bekommt auf ihren Brief keine Antwort – das Stichwort heißt hier Rundablage. Doch es geht auch anders!

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Das Ja zu Diversität ist eine politische Haltung

21 Mai, 2019 Veröffentlicht von

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich formieren sich Kulturbetriebe, Kulturschaffende und Künstler*innen als DIE VIELEN für Toleranz und Diversität. Die Leitungsstrukturen der Betriebe sind jedoch zum größten Teil weiß und männlich. In Bezug auf Diversität ist in Kulturbetrieben noch viel zu tun.

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Festivalleiterin bringt beim Berliner Theatertreffen die Männerquote zu Fall

2 Mai, 2019 Veröffentlicht von

Das Berliner Theatertreffen bringt für die Jahre 2020 und 2021 die Männerquote zu Fall und führt eine Frauenquote ein. Von zehn ausgewählten Theaterproduktionen müssen fünf von Regiesseurinnen stammen. „Ich dachte lange, es geht auch ohne Quote. Aber ich habe einfach gemerkt: Es ändert sich nichts.“, sagt Festivalleiterin Yvonne Büdenhölzer (Die Presse vom 30.04.2019). Und damit sind wir mitten drin im Thema Diversität in Bezug auf das Geschlecht. An der Bastion Männerquote wird gekratzt!

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AUDIENCING Diversity 4.0

How do you do diversity? Wie Sie Emeka als Publikum gewinnen

8 April, 2019 Veröffentlicht von

Das Publikum in den Mittelpunkt zu stellen bedeutet, viele Perspektivenwechsel vorzunehmen, denn das Publikum ist vielfältig und nicht eindimensional. Nur haben Sie natürlich immer die eigene subjektive Sichtweise beziehungsweise Ihr Geschlecht, Ihr Alter, Ihren Lebensabschnitt et cetera und sind aufgrund dessen nicht allwissend. Sie brauchen also ein vielfältiges Informationsspektrum beziehungsweise neue Erfahrungen. In meinem neuen Buch AUDIENCING Diversity 4.0 präsentiere ich acht Personen, die einerseits dem klassischen Kulturpublikum entsprechen, Personen, die Nicht-Publikum darstellen, und Personen mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen.

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