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Audience Building für mehr Diversität im Publikum

Digitalisierung, Diversität und andere Veränderungen meistern

19 Juli, 2018 Veröffentlicht von

Digitalisierung und Diversität: Das sind die Themen, die die Kulturbranche bewegen. Und ich bewege mich natürlich mit, denn AUDIENCING unterstützt Kulturbetriebe bei Besuchergewinnung und Organisationsentwicklung. Publikum im Mittelpunkt – das ist die Mission von AUDIENCING! Ob analog oder digital, mit oder ohne Migrationshintergrund, für kleinere Veränderungsvorhaben oder ganz große – seit 2009 für rund 100 Kulturbetriebe und Verbände in Deutschland und Österreich eingesetzt. Seit 2015 nimmt die Kulturbranche partizipativ an der Entwicklung von Innovation im Kulturbetrieb teil.

Digitale Transformation und kulturelle Diversität wirksam umsetzen

Publikum zu finden und zu binden, MitarbeiterInnen in maßgeschneiderten Trainings mit mehr Serviceorientierung auszustatten und das Besuchserlebnis zu stärken, das ist das AUDIENCING-Kernkonzept – und das bereits seit 2009! Meine Arbeit zu Audience Development hat sich im Zeitablauf verändert: Mit mehr als 90 VertreterInnen von Kulturbetrieben wurde in den AUDIENCING Labs im Herbst 2017 das Thema Diversität umfangreich behandelt. Ich habe einen Lehrgang zur Digitalen Transformation absolviert und arbeite nun mit Formaten aus dem Design Thinking. So eignet sich das Personas-Modell wunderbar, um Besucher-Strukturen zu erarbeiten und das Publikum (auch) in Richtung Diversität zu erweitern. Mit der Audience Journey lassen sich neue Konzepte für Service, Kommunikation, Besuchserlebnis und Digitale Transformation entlang der Publikums-Kontaktpunkte festlegen. Und im von mir entwickelten Dialogprojekt Community Building werden unterschiedliche Nicht-Publika partizipativ in das Audience Development einbezogen.

Wirkungsziele machen Kulturauftrag sichtbar und stärken Relevanz

Change macht natürlich auch vor Organisationsstrukturen nicht Halt. Gerade für die Digitale Transformation braucht es andere Formen der Zusammenarbeit als das bisher übliche Abteilungsdenken. Kulturelle Diversität soll sich nicht nur in Programm und Publikum, sondern auch in einer geänderten Personalstruktur wiederfinden. Der Qualitätsmanagement-Standard ISO FOR CULTURE ist auch ein Instrument zur Organisationsentwicklung. In den AUDIENCING Labs im Frühjahr 2018 habe ich gemeinsam mit VertreterInnen der Kulturbranche ISO FOR CULTURE um die KULTURELLEN WIRKUNGSDIMENSIONEN erweitert. Kulturbetriebe legen nun ihre Wirkungsziele entlang der Kulturellen Wirkungsdimensionen fest – diese bilden die Grundlage für Mission Statement und Leitbild – und definieren Indikatoren zur Evaluation und konkrete Umsetzungsmaßnahmen. Kulturbetriebe können nun wesentlich besser erzählen, was sie alles für die Gesellschaft bewirken. Ihre Legitimation wird gestärkt.

Mit Kulturellem Wirkungsmanagement Veränderungen rasch umsetzen

Die KULTURELLEN WIRKUNGSDIMENSIONEN bilden mit dem Qualitätsmanagement-Standard ISO FOR CULTURE ein umfassendes Konzept für KULTURELLES WIRKUNGSMANAGEMENT. Mit dem Wissen von 150 VertreterInnen von Kulturbetrieben wurde dieses Konzept co-kreativ entwickelt. Der praxisnahe Ansatz hilft Veränderungen rasch umzusetzen und Strukturen in Institutionen zu verändern. Die Ziele: den Kulturauftrag sichtbar zu machen, interne Abläufe wirksam zu organisieren und Veränderungen im Zeitablauf zu messen. Die ersten Kulturbetriebe sind bereits auf ihrer Wirkungsmanagement-Reise. Einen kompakten Einstieg bietet Ihnen ein AUDIENCING-Workshop am 24. und 25. Oktober 2018 in Berlin.


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