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Mein viertes Buch AUDIENCING Diversity 4.0  ist erschienen. Zum Probekapitel und Bestellungen direkt hier.

Rezension zu „AUDIENCING Diversity 4.0“

28 Oktober, 2019 Veröffentlicht von

Soeben ist eine Rezension zu AUDIENCING DIVERSITY 4.0 von Gerald Mertens in „Das Orchester“ (11/2019) erschienen: „Seit 2009 ist Irene Knava als Autorin und Unternehmerin unterwegs. Ihre Mission ist auf die Optimierung der Wirkung von Kulturbetrieben ausgerichtet: Professionelle Führung, nachhaltige Publikumsentwicklung und -ansprache sowie Qualitätsmanagement sind wesentliche Stichworte. In ihrem neuesten Buch, welches an die intensiven Praxiserfahrungen der vergangenen Jahre anknüpft, stellt Irene Knava Diversität und Digitalisierung in den Mittelpunkt.

In den USA und Großbritannien sind das schon länger wichtige Themen für Kulturbetriebe, in Deutschland beginnt das Bewusstsein erst langsam zu wachsen. Wie bereits in den früheren Publikationen wird das bewährte Prinzip eines Arbeitsbuchs beibehalten. Fragenkataloge, Checklisten, Grafiken und Handlungsanweisungen sollen dem Praktiker eine Hilfestellung geben, die für seinen Kulturbetrieb relevanten Themen und Fragestellungen ganz konkret zu erarbeiten. Das Buch ist in zwei etwa gleich große Teile gegliedert, die auch in der farblichen Gestaltung deutlich in Pink und Blau abgegrenzt sind.

Teil 1 stellt das Publikum in den Mittelpunkt. Insgesamt acht nach Geschlecht, Alter und Migrationshintergrund unterschiedene Besuchertypen helfen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und verschiedenartige Bedürfnisse einzuschätzen. Wie wirken sich Megatrends (Globalisierung, Individualisierung, Flexibilisierung etc.) auf die Kulturnutzung aus? Wie wirkt die Digitalisierung auf Publikum, Personal und Programm, wie auf Kundenbeziehungen und Marketing, auf Produkte und Dienstleistungen, auf Abläufe und Prozesse, auf Organisation, Mitarbeiter und Unternehmenskultur? Ergänzend zu neueren Erkenntnissen der Besucherforschung gibt Knava gute Handlungsanweisungen zum Community Building, zu mehr Diversität und Partizipation im Publikum. Besonders instruktiv sind die Ergebnisse von drei Workshops aus Wien, Berlin und Bochum mit zahlreichen Praxistipps, wie Diversität stärker in Kulturbetrieben verankert werden könnte.

Teil 2 befasst sich mit der Umsetzung und Change-Management. Dabei knüpft die Autorin an ihre Darstellungen zum Qualitäts- und Wirkungsmanagement in Audiencing IIIISO for Culture an. Fragen lauten unter anderem: An welchen Stellen im Betrieb müssen Veränderungen vorgenommen werden, wer ist für die Steuerung verantwortlich? Wiederum besonders hilfreich sind zahlreiche Fragen, wie die Kultureinrichtung mit einzelnen Megatrends konkret umgeht. Wer diese Fragen für sein Orchester oder Konzerthaus einmal durchdekliniert hat, wird anschließend ein völlig neues Unternehmensverständnis entwickeln. Auch für Audiencing 4 gilt: uneingeschränkte Leseempfehlung! Ein Muss für Führungskräfte in Kulturbetrieben.“


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