NEUES

Mein viertes Buch AUDIENCING Diversity 4.0  ist erschienen. Zum Probekapitel und Bestellungen direkt hier.

AUDIENCING LAB: SEIT 2017 IN WIEN, BERLIN

Kooperatives Laboratorium zur Entwicklung von Innovation

Mit dem AUDIENCING Lab spannt Irene Knava 2x jährlich ein spartenübergreifendes Laboratorium für Führungskräfte von Kulturbetrieben in Wien und Berlin auf. Das AUDIENCING Lab dient der Entwicklung von Innovation im Kulturbetrieb. Die Ziele sind neue Ideen, Netzwerke und Handlungskonzepte für die Steigerung von Besucherzahlen und Publikumsbindung.

Entwicklung von praktischen Anwendungen und Musterlösungen

Zu jeweils einem relevanten Thema werden Führungskräfte und ExpertInnen als Vortragende mit Good Practice Beispielen eingeladen. Die TeilnehmerInnen entwickeln in co-kreativen Arbeitsformaten Qualitätskriterien, prototypische Lösungen und konkrete Handlungsanleitungen. In einem inspirierenden Rahmen entstehen bei Kaffee, Sachertorte oder Guglhupf praktische Anwendungen für tägliche Herausforderungen. Sie denken und arbeiten aktiv mit!

Regelmäßige Publikation der Ergebnisse zum Wissen teilen

Das AUDIENCING Lab steht für Austausch, Teilen von Erfahrungen und Entwickeln neuer Ideen. Sie nehmen sich sofort konkrete Anregungen mit. Die bisherigen Ergebnisse wurden in AUDIENCING Diversity 4.0 publiziert. Erarbeitetes Wissen wird geteilt und kann sich so vermehren.


Herbst 2018: Let’s Talk Diversity!

Viele Kulturinstitutionen möchten sich für Menschen mit Migrationshintergrund öffnen. Doch von wem sprechen wir, wenn wir von Menschen anderer Herkünfte reden? Kulturbetriebe, die sich in Richtung mehr Diversität verändern möchten, gehen am Besten den Weg des Inreach und suchen zuallererst das Gespräch. Was wünschen sich Menschen mit Zuwanderungsgeschichte von Kulturbetrieben? Wie möchten sie sich in Programm, Personal und Kommunikation widerspiegeln? Welche Formen von Teilhabe und Partizipation sprechen sie an?

Wien: 8. November 2018, 13-17 Uhr – Künstlerhaus 1050 (Stollberggasse 26, 1050 Wien)
Mit: Ümit Mares-Altinok, MAS; Kultur & Gut und VertreterInnen der afghanischen Community

Berlin: 14. November 2018, 13-17 Uhr – Volksbühne Berlin, Linienstraße 227, 10178 Berlin
Mit: Julia Haebler und VertreterInnen unterschiedlicher Communities

Frühjahr 2018: Wirkungsorientierung und strategische Steuerung

Kunst wirkt! Wie kann aber die Relevanz von Theatern, Museen, Orchestern und Festivals nicht nur behauptet, sondern auch festgestellt werden? Wirkungsorientierung ist ein neues Paradigma der öffentlichen Verwaltung und macht somit auch vor Kulturinstitutionen nicht Halt. Die Fokussierung auf erwünschte Wirkungen und klare Zielsetzungen macht in Hinblick auf Besucherzahlen und Publikumsbindung erfolgreicher.

Wien: 21. März 2018, 13-17 Uhr  – Künstlerhaus 1050 (Stolberggasse 26, 1050 Wien)
Mit: Markus Enzinger (Universalmuseum Joanneum) und Andrea Langmann (Amt der Steiermärkischen Landesregierung)

Berlin: 10. April 2018, 13-17 Uhr – GRIPS Podewil (Klosterstraße 68, 10179 Berlin)
Mit: Beat Fehlmann (Südwestdeutsche Philharmonie) und Theresia Niedermüller (Bundeskanzleramt Österreich, Sektion Kunst & Kultur)

Bochum: 26. April 2018, 13-17 Uhr – Zukunftsakademie NRW (Humboldtstraße 40, 44787 Bochum) In Kooperation mit Zukunftsakademie NRW
Mit: Kirstin Hess und Matin Soofipour Omam (beide Junges Schauspiel Düsseldorf)

Herbst 2017: Diversität im Publikum

Divers oder homogen? Wie buntgemischt ist das Publikum? Fast 50% der Wiener Bevölkerung hat Migrationshintergrund. In Berlin ist es ein Drittel. Spiegelt sich die herkunftskulturell diverse Zusammensetzung der Wohnbevölkerung auch im Kulturbetrieb wider? Was tun Kulturbetriebe, um Menschen mit anderen oder mehreren kulturellen Wurzeln anzusprechen? Tun sie es überhaupt? Ist eine spezielle Ansprache notwendig? Und wenn ja, wie kann sie erfolgen? Ist Diversität Teil des kulturellen Auftrags oder gilt: Hauptsache viele BesucherInnen und das Kriterium „heterogene“ Zusammensetzung ist egal?

Wien: 19. Oktober 2017, 14-17 Uhr  – Künstlerhaus 1050 (Stolberggasse 26, 1050 Wien)
Mit: Asli Kislal (diverCITYlab) und Vera Allmanritter (Kulturmanagerin)

Berlin: 8. November 2017, 14-17 Uhr – Neuköllner Oper (Karl-Marx-Strasse 131-133, 12043 Berlin)
Mit: Stefan Wollmann (Pierre Boulez Saal) und Vera Allmanritter (Kulturmanagerin)

Bochum: 8. November 2017, 14-17 Uhr – Zukunftsakademie NRW (Humboldtstraße 40, 44787 Bochum) In Kooperation mit Zukunftsakademie NRW
Mit: Rein Wolfs (Bundeskunsthalle Bonn) und Vera Allmanritter (Kulturmanagerin)

Frühjahr 2017: Wirkungsorientierung und Risikomanagement

Kunst wirkt! Wie kann aber die Wirkung von Theatern und Museen nicht nur postuliert sondern auch festgestellt werden? Welche internen und externen Wirkungen möchte ein Kulturbetrieb erzielen? Wirkungsorientierung ist das neue Paradigma der öffentlichen Verwaltung. Lässt sich dieses Konzept auf Kulturinstitutionen, die Betriebe aber ebenso Teil des öffentlichen Sektors sind, umlegen? Und wenn ja, wie? Und zwar ohne mit der künstlerischen Freiheit ins Gehege zu kommen.

Wien: 13. Juni 2017, 14-17 Uhr  – Leopoldmuseum (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Mit: Laura Bettag (Nationaltheater Mannheim) und Angelika Wild (Landesrechnungshof Niederösterreich)

Diva oder Nervensäge? Schönwetter oder Sintflut? Kunst muss wagen, aber wird sie dadurch zum unkalkulierbaren Risiko? Wo liegt die Grenze zwischen künstlerischem Wagnis und wirtschaftlicher Fahrlässigkeit? Werden die Ansätze des Risikomanagements den Realitäten in Kulturbetrieben überhaupt gerecht? Handelsrecht und Eigenbetriebsordnungen fordern Risikofrüherkennung und Wirtschaftsprüfer halten Nachschau: Papiertiger oder sinnvolles Instrument der Kulturbetriebsführung?

Berlin: 20. Juni 2017, 14-17 Uhr – Radialsystem V (Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin)
Mit: Gedeon Röckrath und Thomas Wollinger